20-10-2017 

100 Jahre SC Leinefelde

In eigener Sache

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des SC Leinefelde 1912 e.V. im Jahr 2012, sind wir dabei eine Festschrift und eine Chronik zu erarbeiten. Bereits seit mehreren Monaten wurden Recherchen durch einige Mitglieder des Vereins durchgeführt. Da jedoch kaum schriftliche Unterlagen und Aufzeichnungen zur Geschichte des Sportvereins vorhanden sind, stellt sich dies sehr problematisch dar. Besonders über die Zeit der Gründung bis zum Ende des 2. Weltkrieges und bis zum Beginn der 60er Jahre konnten bisher nur wenige Informationen und Quellen gefunden werden. Selbst im Kreisarchiv in Heiligenstadt oder im Landesarchiv in Gotha wurden die Mitglieder nicht fündig. Trotz des kurzen Zeitraums ist es dennoch gelungen, erhebliche Fakten zur Geschichte zu finden. Diese Erkenntnis sollte Mahnung an uns sein. Damit in der Zukunft die Chronik fortgeschrieben werden kann, müssen wir zwei oder drei Mitglieder des Vereins für diese Aufgabe gewinnen. Dank sei an dieser Stelle all jenen ausgesprochen, die durch Bereitstellung von Material und Fotos sowie der Weitergabe mündlicher Überlieferungen die Autoren unterstützt haben oder noch unterstützen. Sicherlich hat diese geschichtliche Zusammenfassung Lücken und auch einige Fehler. Die Autoren versichern aber, nach bestem Wissen und Gewissen, die aufgeführten Fakten erstellt zu haben und sind für weitere Informationen auch zu einem Zeitpunkt nach der Festveranstaltung dankbar.

Vorwort

Betrachtet man die Geschichte des SC Leinefelde 1912 e.V., so kann die Entwicklung Leinefeldes vom Dorf zur Stadt nicht vernachlässigt werden. Denn die sportliche Geschichte unseres Vereins, ist mit der von Leinefelde eng verwurzelt. Erst mit dem Bau der Baumwollspinnerei, der Spatenstich erfolgte am 10. April 1961, erlebten die sportlichen Aktivitäten einen enormen Aufschwung. Es entstanden unter der Führung der damaligen Betriebssportgemeinschaften in fast allen Sportarten in Leinefelde Leistungszentren. Nicht wenige Sportlerinnen und Sportler aus der Kaderschmiede Leinefelde schafften den Sprung in den Spitzensport der DDR. So wie das Dorf Leinefelde zur Stadt wuchs, entwickelte sich auch der Sport. Auf eine wechselvolle Geschichte können wir zurückblicken. Viele Namen sind mit der Geschichte unseres Vereins verbunden.

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Die Baumwollspinnerei wurde als Trägerbetrieb unseres Sportvereins, auch wenn dieser damals als Sportgemeinschaft geführt wurde, genauso wichtig wie das Zementwerk Deuna. Mit der Unterstützung dieser beiden Betriebe, in der heutigen Zeit würde man sie Sponsor nennen, konnten viele Mädchen, Frauen, Jungen und Männer ihre sportlichen Aktivitäten zu besten Bedingungen nachgehen. Verbunden mit der Entwicklung der Baumwollspinnerei erhielten die Sportler auch ein neues Stadion, ein Hallenbad und eine Mehrzweckhalle (Stadthalle - heute Obereichsfeldhalle). Beste Bedingungen wurden in Leinefelde geschaffen. Und die Sportlerinnen und Sportler zahlten es den Verantwortlichen mit tollen Leistungen und Ergebnissen zurück.

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Aber so rapide wie sich der Aufschwung vollzog, ist auch der Gegentrend nach der politischen Wende eingetreten. Mit dem Verlust der Arbeitsplätze, zogen viele Einwohner aus Leinefelde weg. Damit war für unseren Verein auch ein Mitgliederschwund verbunden. Nach 1989 musste man sich nicht nur im Alltagsleben neu orientieren, auch im Sport hielten viele Veränderungen Einzug. Aber auch in der jüngsten Vergangenheit können unsere Mitglieder auf große Erfolge in allen Sportarten verweisen. Im Laufe der 100-jährigen Geschichte entstanden immer wieder neue Sportabteilungen und verschwanden auch wieder. Dies ist der Lauf der Zeit und wird auch in der Zukunft an unserem Sportverein nicht vorüber gehen. In den folgenden Wochen und wenigen Monaten bis zur Festveranstaltung ,werden wir auf dieser Seite immer wieder neues aus der 100-jährigen Gesichte des SC Leinefelde veröffentlichen. Seien Sie gespannt. Es gibt einiges zu berichten. Eine Aufarbeitung der Geschichte unseres Sportclubs ist nicht einfach, da aus der Vergangenheit keine Chroniken oder Bilder überliefert sind. Wir stüzen uns bei dem Inhalt dieser Seite auf eine Zusammenstellung der Aktivitäten der Betriebssportgemeinschaften, die beim Umzug ins neue Stadiongebäude gefunden wurde. Dank gilt vor allem Walter Prenisl, der mit seiner jahrelangen Arbeit über die Geschichte von Leinefelde und unserem Sportclub viele Zeitungsartikel für die Nachwelt gesammelt hat. Leider fehlen uns von der Geschichte des Sportclubs vor 1960 bisher Angaben zu sportlichen Erfolgen und den Gründungsmitgliedern, was wir sehr bedauern. Auch der Besuch im Landesarchiv in Gotha und dem Kreisarchiv in Heiligenstadt brachten keinen neuen Ergebnisse.

Sebastian Grimm (1. Vorsitzender); Foto: Eckhard Jüngel/Thüringer Allgemeine
Sebastian Grimm
1. Vorsitzender
Foto: Eckhard Jüngel
Thüringer Allgemeine

 

Die Geschichte in Zahlen

20. Juni 1912 - aus dem damaligen Männerturnverein entstand
der FC Leinefelde als reiner Fußballsportverein
- der Name wird zu einem unbekannten Zeitpunkt
in SC Leinefelde 1912 geändert
- während der Kriegsjahre im 1. und 2. Weltkrieg kommt
der Sportbetrieb wie in fast allen anderen Gemeinden des
Eichsfeldes zum erliegen, nur noch sporadisch kann Sport
getrieben werden
1946 - die SG Traktor Leinefelde wurde gegründet
1953 - Umbennung der BSG Traktor in die BSG Empor Leinefelde
16. Juli 1963 - Gründung der BSG Fortschritt Leinefelde
(80 Mitglieder in den Abteilungen Handball, Gerätturnen,
Gymnastik und Schach)
1964 - die Sektion Fußball der BSG Motor Leinefelde wird von
der BSG Fortschritt Leinefelde übernommen
- Übernahme des Bezirksligakollektivs vom
SV Einheit Worbis in die Sektion Handball der BSG Fortschritt Leinefelde
5. Juli 1967 - das Bezirksligakollektiv Fußball von Traktor Breitenbach wechselt
in die BSG Fortschritt Leinefelde
5. Januar 1976 - Gründung der Zentralen Sportgemeinschaft Leinefelde (ZSG)
unter der Patenschaft der beiden Großbetriebe
Baumwollspinnerei Leinefelde und EZW Deuna
12. Juli 1990 - Umbennung der ZSG und Neugründung des SC Leinefelde 1912 e.V.


Die Entwicklung der Sportstätten

Mit der Entstehung der Baumwollspinnerei in Leinefelde, dem damit verbundenen Bevölkerungszuwachs, wurden auch die Sportstätten für die immer größer werdende Zahl der Einwohner weiterentwickelt beziehungsweise entsanden auch viele neu. Sport wurde auf dem Saal des Eichsfelder Hofes getrieben, ebenso in Märtens Teich durch die Wasserballer und natürlich auch auf einem Fußballplatz.

Der erste Fußballplatz in Leinefelde befand sich auf dem heutigen Spinnegelände, auf dem Land der Firma Krumbein. In den Gründungsjahren (1912/13) wurde dieser errichtet.
Aber der größere und auch für die Sportlerinnen und Sportler in Leinefelde wertvollere Platz entstand um 1913 fast zeitgleich direkt daneben. Es handelte sich um ein Spielfeld für Feldhandball und auch einige Leichtathletikanlagen waren um den Platz eingebunden. So konnte auf einer Laufbahn (6 Bahnen), einer Hoch- und Weitsprunganlage sowie einer Kugelstoßanlage Sport getrieben werden.

Ab 1948 wurden auf nur noch einem Platz Fußball und Feldhandball gespielt. Es handelte sich dabei um den Platz mit den Leichtathletikanlagen. Aus verschiedensten Gründen konnte der reine Fußballplatz nicht weiter genutzt werden. In der gesamten Zeit konnten sich unsere Sportler im "Turnerhäuschen" vom Männerturnverein umziehen. Der Turnverein gab damals die Erlaubnis dafür.

Am 10. April 1961 kam dann auch das Ende für den damaligen Sportplatz. Mit dem Spatenstich für die Baumwollspinnerei, die laut dem Eichsfeldplan der SED in Leinefelde entstehen sollte, mussten auch die Sportler umziehen. Bis zum Bau des neuen Stadions in der  jetzigen Jahnstraße vergingen nur wenige Jahre. In der Zwischenzeit kämpften die Fußballer auf dem Sportplatz in der Kallmeröderstraße um Punkte. Dieser Platz ist sicherlich noch vielen bekannt. Denn hier stand nach der Fertigstellung des Stadions zu DDR-Zeiten meist einmal im Jahr ein großes Zirkuszelt. 

In den Anfangsjahren transportierten die Fußballer unseres Vereins ein alte Baracke, die im Garten des Deutschen Hauses zwischen gelagert war, zum Kallmerödersportplatz. Diese wurde dann in Eigenleistung wieder aufgebaut und man hatte auch hier Umkleidekabinen. 1967 wurde dann endlich das neue Stadion der Nutzung übergeben. Es handelte sich um eins der modernsten Anlagen im damaligen Bezirk Erfurt. Neben dem Fußball zogen auch die Leichtathleten wieder mit ein. Auch die Flutlichtanlage erlaubte den Sportlerinnen und Sportlern zur damaligen Zeit schon einen Trainingsbetrieb in den Abendstunden.

Ein Jahr später wurde dann mit dem Bau beziehungsweise mit der Fertigstellung des Hallenbades begonnen. Eine große Grube wurde ausgehoben und mit einem provisorischen Fußboden belegt. Sie diente beim Aufbau der Spinne zeitweise als Speisesaal. Als diese Zeit abgelaufen war, entfernte man den Fußboden und Leinefelde hatte schlagartig ein hochmodernes Hallenbad. Gleich daneben befand sich ein weiteres Gebäude. Allen bekannt unter dem Namen "Sportbaracke". Hier fanden die Kegler des Sportclubs ihre Heimat. Im Laufe der Zeit entstand eine moderne Vierbahnen-Asphalt-Anlage. Nach der politischen Wende engagierten sich unsere Kegler und bauten die Anlage weiter aus. So wurde mit viel Fleiß eine Schereanlage aufgebaut.

Mit der Fertigstellung der Stadthalle, heute Obereichsfeldhalle, fanden auch die Hallensportarten unseres Vereins gute Möglichkeiten ihre Tätigkeiten auszuüben. Nach der politischen Wende wurde die Halle umgebaut und modernisiert. Unsere Sportler zogen in andere neue moderne Hallen (Lunaparkhalle/Konrad-Hentrich-Halle) im Stadtgebiet um. Zeitgleich mit der Planung und dem Beginn des Umbaus des Stadions, zeigten sich aber zunehmend Alterserscheinungen an der Sportbaracke, die übrigens auch das Sportbüro des Vereins jahrelang beheimatete. So war die Entscheidung der Verantwortlichen der Stadt Leinefelde völlig richtig, nicht weiter in diese Anlage zu investieren. Zudem erfolgte mit dem Neubau eine Bündelung aller sportlichen Aktivitäten unseres Vereins an einer zentralen Stelle. Ein hochmodernes Stadion entstand.

Nicht zu vergessen ist auch der Sportplatz "An der Ohne" der unseren Fußballern, insbesondere den Nachwuchsspielern bis weit in die 90er Jahre zur Verfügung stand. Erfreulich ist, dass dieser jetzt wiederbelebt werden soll. So hoffen wir ihn dann auch in naher Zukunft wieder für den Trainingsbetrieb und Nachwuschspiele nutzen können.

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Die Fußballer nach dem Aufbau der
Sportbaracke am Kallmeröder Sportplatz.

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Am 4. Juni 2009 war es soweit. Die Stadt Leinefelde-Worbis und allen voran Bürgermeister Gerd Reinhardt hatten es geschafft. Das alte Stadion an der Jahnstraße erstrahlte im neuen Glanz. Viele Leinefelder kamen zur Eröffnung. Sebastian Grimm der Vorsitzende unseres Sportclubs übergab als Dank für die Fertigstellung der neuen hochmodernen Sportstätte eine Bildtafel mit Bildern vom Bau des Stadions.

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Die Geschichte der Abteilung Volleyball

Seit 1963 gibt es bei der BSG Leinefelde die Abteilung Volleyball. Die beiden ersten Übungsleiter waren Gerald Hofmann (damals Sportlehrer der Berufsschule der Baumwollspinnerei) und Horst Limpert. Seit ca. 1966 war Thomas Holzhauser ebenfalls als Übungsleiter in der Abteilung tätig. Zu Beginn wurden Jungen im Alter von 10 bis 16 Jahren betreut, welche auch regelmäßig an Meisterschaften in ihren Altersklassen teilnahmen. Seit 1975 wurden allmählich auch Nachwuchsmannschaften in der weiblichen Jugend aufgebaut. Hierunter waren unter anderem Kerstin Kaschig, Susanne Erk und Conny Hofmann, die später in der Landesklassemannschaft des SC Leinefelde um Punkte kämpften. Die Männermannschaft nach ca. 1966 den Spielbetrieb in der Kreisklasse auf, wurde dort mehrmals Kreismeister, spielte dann in der Bezirksklasse und schaffte in der Saison 1978/1979 sogar den Aufstieg in die Bezirksliga.

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Auf dem Bild zu sehen: hi.v.li.: Karl Hagemann, Fred Messer, Gernot Wagner, Bernd Kirchner, Siegmar Blumenroth Horst Limpert, Walter Ertmer, Gerald Hofmann – v.v.li.: Heinz Otto, Lutz Schiele, Klaus Ludwig, Manfred Stöhr, Wolfgang Ihring, Siegmar Bosse, Gerhard Weber


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Eine Damenmannschaft spielte in ihrer Freizeit ebenfalls bei der BSG Fortschritt Leinefelde Volleyball. Erst als sich die Damen für die Teilnahme am V. Turn- uns Sportfest vom 24.-27.Juli 1969 in Leipzig qualifizierten, suchten sie nach einem Trainer für ihre Mannschaft. Der Ehemann (Georg Hähnel) der Spielerin Monika Hähnel erklärte sich bereit diese Position zu begleiten und am Ende belegten sie von 46 gestarteten Mannschaften einen guten 14. Platz.  

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Ab der Saison 1969/70 starteten Sie dann in der Bezirksliga, mussten sich jedoch nach zwei Spielzeiten wieder aus den Spielbetrieb zurückziehen, da zwei Leistungsträgerinnen beruflich bedingt umziehen mussten. Am 7. Juli 1979 fand in der Stadthalle von Leinefelde das offizielle Länderspiel der DDR- Volleyballfrauen gegen den Olympiasieger von 1964 und 1976 Japan statt. Hier gewann die Mannschaft um Trainer Dieter Grund überraschend mit 3:2 gegen die Japanerinnen.  

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Im Jahr 1980 erhielt die Sektion Volleyball die Auszeichnung als vorbildliche Sektion des BFA-Volleyball. Im August 1981 war Leinefelde fünf Tage lang Gastgeber für die Junioren-Nationalmannschaften von Bulgarien, Kuba, Ungarn, Polen und der DDR in der Vorrunde der 14. Jugendwettkämpfe im Volleyball. Der weibliche Nachwuchs der DDR konnte sich als Vorrundensieger für die Endrunde qualifizieren.

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Am 19. und 20. Dezember 1983 spielte der Europameister DDR gegen die Nationalmannschaften der USA und Frankreichs. Die DDR gewann gegen Frankreich 3:0 und kassierte gegen die USA ein 3:0 Niederlage. Weiterhin fanden in der Leinefelder Stadthalle mehrere Endrunden zum FDGB-Pokal statt.  

Erfolge im Nachwuchsbereich für die ZSG die durch Urkunden belegt sind:

27.09.1981 BFA-Pokal des Bezirkes Erfurt AK 12 m 1. Platz     
08.11.1987 BFA-Pokal des Bezirkes Erfurt AK 15/16 w 1. Platz   
27.06.1987 Meisterschaft des BFA Erfurt AK 15/16 w 1. Platz
06.03.1988 BFA-Pokal des Bezirkes Erfurt AK 10 m 1. Platz
20.03.1988 Meisterschaft des BFA Erfurt AK 15/16 w 2. Platz
24.04.1988 BFA-Pokal des Bezirkes Erfurt AK 10 m 1. Platz
07/1988 Goldmedaille XIII. Bezirks-Kinder und Jugendspartakiade  

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Auf dem Bild zu sehen: hi.v.l: Übungsleiter Thomas Holzhauser, Gerald Hofmann, Horst Limpert, mi.v.l. Nico Danner, Andreas Nickel, Thomas Limpert, v.v.l. Thomas Keyser, Wladimir Paulin, Ronny Müller


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29.05.1988 Meisterschaft des BFA Erfurt AK 10 m 1. Platz
16.04.1989 Meisterschaft des BFA Erfurt AK 11 m 1. Platz
11.03.1990 Meisterschaft des BFA Erfurt AK 12 m 2. Platz
Saison 1991/92 Vizemeister in Thüringen bei der C-Jugend

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In den Jahren nach 1990 wurde in der Abteilung Volleyball nur noch sporadisch, meist an den Kreisjugendspielen, im Wettkampfbetrieb teilgenommen.  Erst in der Saison 1997/1998 startete eine Mannschaft aus Nachwuchsspielern im Alter von 15 bis 17 Jahren in der Kreisklasse Eichsfeld.

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Auf dem Bild zu sehen: v.l.h. Thomas Holzhauser, Martin Hebestreit, Jens Köhler, Benjamin Thum, ..........., Thomas Hahn, v.l.u. Cornelius Rozsnyak, .........., Christof Szwarc, Alexander Wibek, Stefan Freund

In der Saison 2003/2004 schafften die Männer als Zweitplatzierter in der Kreisklasse den Aufstieg in die Bezirksklasse.

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Auf dem Bild zu sehen: v.l.h ........, Benjamin Thum, Christian Ruhland, Denis Hellrung, v.l.u. Karsten Petri, Jan Berger, Stephan Reichelt, Thomas Bachmann

Im Spieljahr 2007/2008 spielten sie sogar für eine Spielzeit in der Landesklasse mit. Danach ging es jedoch stetig im Männerbereich bergab, seit der Saison 2011/12 nimmt keine Mannschaft mehr am Spielbetrieb teil. Im Damenbereich wurde in der Saison 1999/2000 der Spielbetrieb in der Kreisklasse auch mit einer sehr jungen Mannschaft aufgenommen. In der Spielzeit 2000/2001 wechselten die Volleyballdamen vom SV Einheit Worbis zum SC Leinefelde und spielten in der Landesklasse drei Jahre lang erfolgreich im vorderen Tabellendrittel mit. Durch den Weggang einiger erfahrener Spielerinnen, wurde freiwillig ein Neuanfang in der Kreisklasse unternommen. Somit spielten in der Saison 2003/2004 zwei Mannschaften im Kreis mit. Die 1. Mannschaft sicherte sich den Kreismeistertitel und startete im Spieljahr 2004/2005 mit einem 8. Platz in ihrer erste Bezirksklassesaison. Nach vielen vorderen Platzierungen in dieser Spielklasse, reichte es in der Saison 2009/2010 endlich zum Staffelsieg der gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Landesklasse war. Nach dieser Spielzeit wurde die 2. Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet. Als Aufsteiger (2010/11)  erreichte man einen guten 5. Platz.  

Erfolge im Damenbereich

Saison 2004/05 BK-Nord 8. Platz und Nord-West-Pokalsieger

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Auf dem Bild zu sehen: v.l.h. Katja Radtke, Judith Köhler, Dorothea Redemann, Andrea Klippstein, Karsten Petri, v.l.u. Stefanie Opola, Michaela Rinke, Nadja Nielebock

Saison 2005/06 BK-Nord 4. Platz und Nord-West-Pokalsieger, Kreisklasse 3. Platz
Saison 2006/07 BK-Nord 3. Platz, Kreismeister und Pokalsieger

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Auf dem Bild zu sehen: v.l.h. Jennifer Barth, Luisa Rodenstock, Karsten Petri, Judith Köhler, v.l.u. Madeleine Jakob, Stefanie Opola, Corinna Hartmann, Martina Raabe

Saison 2007/08 BK-Nord 6. Platz, Kreisklasse 3. Platz 
Saison 2008/09 BK-Nord 4. Platz, Kreisklasse 5. Platz
Sasion 2009/10 BK-Nord 1. Platz, Staffelsieger Aufstieg in die Landesklasse Nord,
2. Platz beim Nord-West-Pokal, Kreisklasse 6. Platz

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Auf dem Bild zu sehen: v.l.h Helena Godehardt, Anika Schüler, Andrea Klippstein, Judith Köhler v.l.v. Nadja Nielebock, Stefanie Opola, Melanie Hupe, Christin Ofiara

2010/11 LK-Nord – als Aufsteiger 5. Platz 2011/12 LK-Nord   

Erfolge im Männerbereich

Saison 1990/00 Kreisklasse 9. Platz
Saison 2000/01 Kreisklasse 8. Platz
Saison 2001/02 Kreisklasse 6. Platz
Saison 2002/03 Kreisklasse 4. Platz, Kreispokal 2. Platz
Saison 2003/04 Kreisklasse 2. Platz, Aufstieg in die Bezirksklasse, Kreispokalsieger
Saison 2004/05 BK-Nord 7. Platz, Kreisklasse 9. Platz
Saison 2005/06 BK-Nord 4. Platz
Saison 2006/07 BK-Nord 2. Platz, Aufstieg in die Landesklasse Nord,
Nord-West-Pokalsieger

Saison 2007/08 BK-Nord 11. Platz, Abstieg in die Bezirksklasse Nord
Saison 2008/09 BK-Nord 7. Platz
Saison 2009/10 BK-Nord -9. Platz, freiwilliger Abstieg in die Kreisklasse
Saison 2010/11 Kreisklasse Eichsfeld 9. Platz
ab Saison 2011/12 Rückzug aus dem aktiven Spielbetrieb


Die Geschichte der Abteilung Tennis

Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Stadions erfolgte auch der Neubau von 2 Tennisplätzen. Damit waren im Jahr 2008 die Voraussetzungen für die Gründung der Abteilung "Tennis" des SCL geschaffen.Hochgeladene Bilddatei

Die Gründungsversammlung fand am 10.07.2008 in der Gaststätte "Deutsches Haus" mit 22 Tennisfreunden statt. Aber auch vor der Gründung der Abteilung Tennis des SCL wurde in Leinefelde Tennis gespielt. In den Jahren 1989-1990 baute Herr Josef Nolte mit seinen Söhnen einen privaten Tennisplatz auf seinem Grundstück in der Mühlhäuser Straße. Damit wurde der Grundstein für eine regelmäßige Ausübung des Tennissports in Leinefelde ab 1990 gelegt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit haben dort die jetzigen Vereinsmitglieder M.Nolte, P.Gottstein, R.Oberkersch, H.Kuchenbuch, H.undeshagen, G.Rittmeier, G.Rühl, A.Raabe, F.Opola, Dr.K:P:Kirchner, H.Hentrich ihre ersten Schläge absolviert und gemeinsam im Laufe der Jahre viele harte Trainingseinheiten und Feiern durchgeführt.
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Die gemeinsamen Feiern mit Ehepartnern auf dem Grundstück der Familie Nolte sind zur Tradition geworden und finden auch heute noch statt. Dafür ein Dankeschön an die Familie Nolte. Nach der Wende begann man auch in anderen Orten des Eichsfeldes mit dem Tennissport. So dauerte es auch nicht lange, bis die ersten Kontakte hergestellt wurden und Wettkämpfe stattfanden.

Nachstehend nun in Kurzfassung ein Überblick der sportlichen Aktivitäten und Erfolge unserer Abteilung :

- seit 1991 findet 2x- jährlich ein Hallenturnier in Westerode mit 12 Mannschaften statt

- 4 Wettkämpfe gegen die AH-Mannschaft von Arminia Hannover im Zeitraum von 1998-2003 um den von Arminia gestifteten 1.Leinepokal. Zwei dieser Vergleiche konnten wir siegreich gestalten

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- 1.Platz beim Doppelturnier in Gernrode 2002 durch das Doppel Rittmeier/Hentrich
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- 2.Platz beim Doppelturnier in Worbis 2005 durch das Doppel Rittmeier/Hentrich

- 3.Platz beim Doppelturnier in Worbis 2006 durch das Doppel Rittmeier/Raabe

- 1.Platz bei einem internationalen Clubturnier in Tunesien 2009 durch das Doppel Kuchenbuch / Dr.K.P.Kirchner
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- 2.Platz beim vorgenannten Turnier durch das Doppel Preis/Rittmeier

- 1.Platz beim Doppelturnier um den Obereichsfeldcup 2009/2010 durch das Doppel Kuchenbuch/Rittmeier
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- 2.Platz beim 2010 erstmalig ausgetragenen Eichsfeldcup als Mannschaftswettbewerb mit den Mannschaften aus Heiligenstadt,Worbis,Birkungen,Gerterode und dem späteren Sieger Gernrode

- 3.Platz durch das Doppel Gottstein/Dr.K.P.Kirchner beim 2009 von uns durchgeführten Doppelturniers anlässlich der Neueröffnung des Leine-Sport-Parks. Dieses Turnier fand unter der Schirmherrschaft unseres Bürgermeisters Herrn Reinhardt statt, welcher auch als Zuschauer die Spiele interessiert verfolgte.
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Sieger dieses Turniers, an dem 16 Mannschaften teilnahmen, wurde das Doppel Krchov/Linke aus Birkungen. In gemütlicher Runde klang dieses gut besetzte Turnier aus. Besondere Verdienste um die Organisation dieses 1.    Turniers im Leine-Sport-Park erwarben sich die Tennisfreunde P.Gottstein, H.Kuchenbuch und G.Rittmeier.

Um auch weiterhin erfolgreich zu spielen mussten wir Maßnahmen zur Verbesserung unserer Technik, Kraft und Kondition durchführen. Zur Verbesserung unserer Technik nahmen wir 2008 am letztmalig in Hamburg ausgetragenen ATP-Sandplatzturnier teil. (als Zuschauer) Es war schon beeindruckend, die damals und heute noch besten 3 Tennisspieler der Welt (Djokovic, Nadal, Federer) life zu sehen . Zur Verbesserung unserer Kraft und Kondition führen wir seit 2005 einmal jährlich ein einwöchiges Trainingslager in der Türkei bzw. Tunesien durch.
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Damit auch richtig trainiert wird, nehmen wir unsere eigenen Frauen als Aufsichtspersonal mit. Zu diesen Trainingsreisen, die immer interessant sind, gehört auch das entsprechende Outfit. Darum kümmert sich nun schon seit Jahren unser Tennisfreund K.P.Kirchner.
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Dank der von Ihm gesponserten Jerseys der Deutschen Fußballnationalmannschaft(WM-2006 und 2010, EM-2008 und 2012) für Frauen und Männer, deren Tragen Pflicht ist, haben wir keine Probleme ,uns auch nach langen Trainingsabenden beim Frühstück bzw. gemeinsamen Marktbesuchen zu erkennen. Dafür nochmals Danke Klaus-Peter von allen Beteiligten.

Ein großes Lob im Zusammenhang mit diesen Trainingsreisen erhalten die Tennisfreunde Harald Hundeshagen für die Organisation der Trainingsplätze und Harald Kuchenbuch für die Reiseplanung.


Geschichte der Fußballtraditionsmannschaft

Am 15.06.1986 erfolgte im Gasthof "Zur Leinequelle" die Neugründung der Alte Herrenmannschaft des SCL 1912. Initiator war das langjährige Vereinsmitglied Franz Rosenthal,dem diese Idee beim Frühschoppen in der "Quelle" gekommen war.

Die meisten Gründungsmitglieder waren langjährige aktive Fußballer in der 1. und 2.Mannschaft des SCL1912. So hatten zum Beispiel die Spieler H.Kullmann, G.Hentrich, F.Hentrich, H.Hentrich, Dr. K.P.Kirchner, W.Otto, M.Fischer, R.Oberkersch, N.Christ, J.Solf, W.Flucke, A.Hey, B.Otto, A.Raabe, Gerh.Rittmeier, zum damaligen Zeitpunkt ca.3300 Punktspiele für unseren Verein in der Bezirkliga Erfurt,der zum damaligen Zeitpunkt höchsten Spielklasse im Bezirk, bestritten und 1976 sowie 1977 mitgeholfen, den Bezirkspokal zu erringen. Durch diesen Titel war man übrigens berechtigt, an der Hauptrunde im FDGB-Pokal der damaligen DDR teilzunehmen,was auch geschah.

Aus der vorgenannten Geschichte kam es dann auch zum Begriff "Traditionsmannschaft",in welche natürlich auch ständig neue Spieler integriert wurden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit haben bis 2006 in der "Traditionsmannschaft" noch folgende Sportfreunde gespielt und gemeinsam mit den oben genannten Sportfreunden Siege und Titel errungen: H.Pingel, H.Taufer, W.Rhöse, J.Scherbaum, W.Prenissel, H.Kotte, J.Winkler, G.Sieweck, Godeh.Rittmeier, E.Bode, R.Schlaffer, R.Hofmann, M.Kawa, H.Merker, H.Hundeshagen, H.Steinmetz, S.Haase, K.Winkel, G.Rühl, K.Meyer, U.Kaseletzky, T.Stang, E.Gassmann, B.Venth, A.Münch, P.Matzner, J.Bierwirth, Hajo Andreas, A.Rittmeyer, T.Meyer, Dr.P.Ihle.

Dabei muß erwähnt werden,dass die Sportfreunde K.Meyer, T.Stang, K.Winkel, G.Rühl, P.Matzner, U.Kaseletzky, HajoAndreas, J.Bierwirth, P.Ihle, A.Münch, B.Venth bis zu Ihrer Eingliederung in die Traditonsmannschaft zusammen 2600 Punktspiele in der 1. Mannschaft absolviert hatten.

Einige der wichtigsten Festlegungen bei der Gründung waren:

- 1 mal Training pro Woche
- 1 mal pro Woche ein Spiel

Diese Festlegungen,die wir etwa 20 Jahre durchgehalten haben, sowie Kameradschaft, Zuverlässigkeit und die problemlose Integration der neuen Mitglieder waren die Grundlagen der außergewöhnlichen Erfolgsstory unserer Mannschaft. Nachstehend nun in Kurzfassung die Höhepunkte bis 2006:

- Kreismeister auf dem Großfeld und in der Halle von 1986 - 1989

- ca. 25 Großfeldspiele pro Jahr

- zwei eigene Hallenturniere im Jahr

- Werbespiele zu Sportfesten, wie zum Beispiel 1987 in Gernrode, wo wir gegen den amtierenden Kreismeister Gernrode 6:0 gewonnen haben. Einer der anwesenden ca. 450 Zuschauer war übrigens Kalli Feldkamp,der gerade mit dem 1.FC Kaiserslautern Deutscher Fußballmeister geworden war und in der 3.Halbzeit nach einigen gemeinsamen Bierchen gegen uns auf dem Betzenberg spielen wollte.

- 6 Spiele im Zeitraum 1987-1989 gegen die Traditionsmannschaft der Alten Herren vom 1.FC Lok Leipzig mit den ehemaligen DDR-Nationalspielern Frenzel,Löwe, Geißler,Bornschein. Höhepunkt dabei waren 1989 auch zwei Spiele auf Kunstrasen in einer Halle mit den Abmessungen eines Fußballgroßfeldes. Dabei handelte es sich um das aktuelle Trainingszentrum der DDR-Nationalmannschaft.

- 2:1-Sieg gegen die Oldies vom 1.FC Carl Zeiß Jena mit den ehemaligen DDR-Nationalspielern P.Ducke, R.Ducke, Weise,Vogel,Schlutter beim Sportfest in Bütt- stedt 1989

- 3 Spiele gegen die Oldies von Borussia Dortmund

- Spiele gegen die Traditionsmannschaften AH von Dynamo Dresden,Schalke04

- Spiel gegen die Gerd Müller-Auswahl

- Spiele in Norwegen und Tschechien

- Ausrichtung des 1.gesamtdeutschen Hallenturniers im Dezember 1989 mit Mannschaften aus Duderstadt, Nesselröden und Immingerode

- mehrmaliger Hallenkreismeister

- mehrmaliger Westthüringenmeister in der Halle

- Thüringer Vizemeister 1995, 1996 und 2001 auf dem Großfeld

- THÜRINGENMEISTER in der Halle 2000

- THÜRINGENMEISTER auf dem Großfeld 2000

Neben diesen sportlichen Höhepunkten wurde natürlich auch gefeiert. Erwähnenswert sind dabei neben den jährlichen Weihnachtsfeiern, welche auch heute noch stattfinden, einige gemeinsame Schlachtefeste beim Schmied , unsere Meisterfeier 2000 sowie die Feiern zum 20-jährigen und 25-jährigen Bestehen.

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Abschließend ein großes Dankeschön an unsere beiden langjährigen Betreuer Franz Rosenthal und Manfred Hantke - alle Spieler, die durch ihre Einsatzbereitschaft das Ganze ermöglicht haben sowie an unsere beiden Hauptsponsoren Hansi Wagner und Harald Hundeshagen,die für unser schmuckes Aussehen (auch im fortgeschrittenen Alter), einige schöne Fahrten und Feiern gesorgt haben.


Die Geschichte der Frauensportgruppe I

Ein toller Haufen Frauen, die gerne Freizeitsport betreiben!

Die Sportgruppe wurde am 1. Mai 1963 über die Baumwollspinnerei Leinefelde gegründet. Dieses deckt sich mit den Recherchen, die die Gründung der BSG Fortschritt Leinefelde am 16. Juli 1963 benennt. Damit stellt die Abteilung eine der ältesten Sportgruppen des Vereins dar. Die Abteilung wurde von der verdienstvollen Sportfreundin Inge Koch jahrelang trainiert.

Sportfreundin Inge Koch war seit 1952 Mitglied des DTSB, machte ihre Übungsleiterausbildung bereits 1957 in Bad Blankenburg, war dann von dort 1969 bis 1973 selbst Ausbilderin, war tätig beim Kreisfachausschuss (KFA) und Bezirksfachausschuss (BFA). Aus dem Breitensport heraus, der vor allen Dingen der Aufrechterhaltung der Gesundheit diente, wurde schon gleich nach Eröffnung der Turnhalle der ehemaligen Berufsschule der Baumwollspinnerei Leinefelde am 1.09.1962 mit Gymnastik begonnen. Ungefähr 30 Frauen fanden sich hier regelmäßig immer mittwochs zusammen.

Der besondere sportliche Höhepunkt der Frauen war die Teilnahme am V. Turn- und Sportfest der DDR in Leipzig vom 24. bis 27.07.1969. Mit zusätzlicher Unterstützung von Sportfreund Helmut Seidemann wurde zunächst eifrig in der Turnhalle trainiert, dann wurde abschnittsweise mit den Heiligenstädter und Mühlhäuser Frauengymnastikgruppen die vorgeschriebene Synchronchoreografie eingeübt. Im Leipziger Zentralstadion mussten die Frauen dann noch stundenlang unter großer Hitze mit allen Teilnehmerinnen aus dem Land weiterüben. Diese Teilnahme ist den damaligen Sportfreundinnen heute noch ein unvergleichliches Erlebnis und in guter Erinnerung. Damalige Sportfreundinnen waren unter anderem Marianne Henkel, Ingrid Orlob, Erika Helbing, Ilona Montag und Angelika Bartels.

Weitere Übungsleiter nach dem Weggang von Inge Koch waren Bärbel Woytinas und Doris Moritz. Ab 1990 war unsere Übungsleiterin Kathrin Henkel, die von der verstorbenen Sportfreundin Doris Moritz die Leitung übernahm. Nach deren Umzug nach Bayern leitete Ines Glahn die Frauengymnastikgruppe. Auf Initiative der Sportfreundin Ines Glahn wurden Stepp-Bretter angeschafft. Somit wurde das Sportprogramm von reiner Gymnastik auf Stepp-Aerobic mit Musik erweitert.

Durch die rhythmische Begleitung kam mehr Schwung in unsere sportlichen Aktivitäten. Unsere jetzige Übungsleiterin ist Janette Apel, die seit 1999 dabei ist. Sie hat unser Sportprogramm noch durch Übungen mit Hanteln und Fitnessbändern erweitert. Immer noch treffen wir uns mittwochs in der Zeit von 18:30 bis 20:30 Uhr in der Turnhalle der Konrad-Hentrich-Regelschule zur Gymnastik und Stepp-Aerobic. Zurzeit besteht unsere Sportgruppe aus 15 Mitgliedern aller Altersstufen. Heute wie damals merken wir, dass uns die Bewegung fit hält und wir somit mehr für unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden tun können.

Natürlich gehört und gehörte zum Wohlbefinden immer ein fröhliches Miteinander dazu. Am Anfang fanden sich die Frauen nach dem Sport immer bei "Befulei" ein. Auch Fasching wurde schon früher gerne zusammen gefeiert. Diese Tradition wird von uns heute noch fortgeführt, jedes Jahr gehen wir alle zusammen zum Weiberfasching. Und im Sommer bleibt es sportlich, da unternehmen wir eine Fahrradtour.


Die Geschichte der Frauensportgruppe II

1975 wurde einer weitere Frauensportgruppe unter der Leitung von Conny Seidel gegründet. Die ersten Trainingsstunden wurden über dem ehemaligen Hallenbad absolviert. Von 1976 bis 1979 wurden Turnräume im ehemaligen Kindergarten unter der Leitung von Sportfreundin Gisela Wiegand genutzt. In der Zeit von 1980 bis 1984 war ein erneuter Umzug ins Hallenbad unter Leitung von Sportfreundin Ulrike  Weigand erforderlich. Sie leitete die Gruppe bis zu ihrem Wegzug 1991.

Mit dem Neubau der Turnhalle der ehemaligen EOS konnte unsere Gruppe diese zu ihren sportlichen Aktivitäten einschließlich der Geräte und der Freianlagen nutzen. Ab 1992 bis 2001 leiteten die Sportfreundinnen Hase und Wiegand unsere Gruppe. Bedingt durch Krankheit schieden beide als Übungsleiterinnen 2001 aus. Dem Engagement einiger langjähriger Sportfreundinnen ist es zu verdanken, dass sich unsere Sportgruppe nicht in Wohlgefallen auflöste. Auch der Vorstand des SC Leinefelde gab uns Unterstützung, führte als Übungsleiterin Petra Ebert bei uns persönlich und sehr nett mit einem Blumenstrauß ein. Leider hielt die Freude nicht lange an. Schon nach drei Übungsabenden konnte Petra Ebert aus persönlichen Gründen die Einheiten nicht mehr leiten. D

ie Geschlossenheit und der Zusammenhalt der Sportgruppe zeigte sich auch darin, dass sich Spotfreundinnen: Reinhilde Löffelholz und  Christine Römer bereiterklärten am Übungsleiterlehrgang 2003 teilzunehmen. Diesen schlossen sie erfolgreich ab. Mit  großem Engagement fungieren beide bis heute als Übungsleiterinnen. Sie bereiten sich zu Hause gedanklich und praktisch auf die Übungen vor: integrieren Elemente aus der Rückenschule, Yoga-Übungen sowie auch Gleichgewichts- und Balance-Übungen. Das Terraband wird stets zu Spannungs- und Entspannungsübungen genutzt.

Die Gruppe besteht zu 80 Prozent aus Rentnerinnen und ist immer noch fit für den Alltag. "Das zeigt eindeutig, dass Sport treiben zur eigenen Gesunderhaltung, Fitness und Freude am Leben beiträgt", bemerkt Heidemarie Stumm, Leiterin der kleinen aber sehr aktiven Abteilung.

Die Geschichte der Abteilung Kegeln

Das Kegeln wurde in Leinefelde bereits seit etwa 1910 betrieben. Die erste Kegelbahn war eine Freiluftanlage im Gasthaus „Zur Insel“ in der damaligen Dorfstraße (jetzt Johann Carl Fuhlrott -Straße). Später kamen im Hotel „Deutsches Haus“ in der Bahnhofstraße eine Scherebahn und im „Bahnhofshotel“ ebenfalls in der Bahnhofstraße eine Scherebahn und folgenden Erweiterung um eine Asphaltbahn dazu.

Gelegentliche Vergleichswettkämpfe zwischen den Clubs in Leinefelde waren ab etwa 1935 zu verzeichnen. Auch zu regionalen Wettspielen kam es vereinzelt. Einen Aufschwung im Sportkegeln gab es durch den Bau einer zweibahnigen Asphaltanlage im Jahr 1964 in der „Sportbaracke" in der Birkunger Straße. Initiiert wurde der Bau durch die Baumwollspinnerei. Im Jahr 1974 wurde die Anlage auf fünf Bahnen erweitert. Die Bahnen wurden im Jahr 1978 durch eine Stellautomatik ausgerüstet, die wiederum 1986 durch Einbau eines Totalisators erweitert wurde.

Weitere Um- und Ausbaumaßnahmen folgten in den Jahren ab 1987. Zu einer ersten grundlegende Sanierung kam es im Jahr 1990 durch die Fa. Vollmer. Im Jahr 2005 folgte eine weiterer Umbau mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen. Danach war das Sportkegeln auf vier Classic Kunststoffbahnen und auf zwei Scherebahnen möglich. Der Sportbetrieb wurde in der Anlage in der Birkungerstraße im Jahr 2009 aufgegeben, da gravierende bauliche Mängel auftraten.

Ab 2009 wurde dann eine neue Anlage im Stadion in der Jahnstraße genutzt. Sie wurde durch die Stadt Leinefelde errichtet. Sie besteht aus vier Classicbahnen in Elementbauweise sowie zwei Scherebahnen. Die dazugehörigen Räumlichkeiten sowie die sanitären Anlagen genügen hohen Ansprüchen. Die technische Ausrüstung entspricht den modernsten Anforderungen einer Wettkampfstätte des Sportkegeln.  

Sportkegeln

Vereins- und Clubbezeichnungen

1964 Fortschritt Leinefelde Abt. Kegeln
1972 ZSG Leinefelde Abt. Kegeln
1990 SC Leinefelde 1912 e.V. Abt. Kegeln Classic
1994 SC Leinefelde 1912 e.V.

Classic und Schere Wettkämpfe bestritt Fortschritt Leinefelde ab dem Jahre 1968. Da im Kreis Worbis keine weiterer Clubs vorhanden war, wurde die Punktspiele mit Mannschaften des Kreises Nordhausen ausgetragen. Ab 1971 übernahm der Leinefelder Hartmut Rode die Funktion des Vorsitzenden des KFA Kegeln im Kreis Worbis. Durch ihn wurde ein Spielbetrieb Asphaltkegeln im Kreis Worbis ab 1973 organisiert.

Die Mannschaften von Fortschritt Leinefelde waren leistungsmäßig jahrelang bestimmend im Kreisverband. Ab dem Jahr 1975 gelang der Mannschaft der Aufstieg in Spielklassen des Bezirkes Erfurt und ab 1990 in die des Thüringer Kegelfachverbandes. In den Einzelwettbewerben innerhalb des Kreisverbandes waren die Sportler des Clubs ab dem Jahr 1974 ständig führend. Die Erringung von Kreismannschaftsmeister- und Einzeltitel waren die Regel.

Die Führung der Abteilung Kegeln hatte als Abt. Ltr. Hartmut Rode in den Jahren 1971 bis 1978 inne. In den Jahren 1978 bis 1980 fungierte Olaf Becker als Leiter der Abteilung. Danach übernahm Hartmut Rode wieder die Leitung der Abteilung Kegeln. Ab 1996 wurde durch Hartmut Rode das Sportkegeln Schere organisiert.

Ab diesem Zeitpunkt waren Mannschaften des SCL kontinuierlich am Punktspielbetrieb beteiligt. Ab 1998 wurden Einzelmeisterschaften Sportkegeln Schere auf Landesebene organisiert.

Erfolge der Kegler

Mannschaft/Classic        
1974 bis 1990 13 mal Kreismannschaftsmeister      
ab 1978 1. Mannschaft spielt auf Bezirksebene      
ab 1990 1. Mannschaft spielt auf Landesebene in der 1. und 2. Landesklasse      
1988 Jugend erreicht den 2. Platz in der Bezirksmeisterschaft      
         
Einzel/Classic        
Hartmut Rode bis 1990 6 mal Kreismeister
ab 1990 9 mal Kreismeister
2007 Landesmeister und 6. Platz bei den Deutschen Meisterschaften
2009 Zweiter bei den Landesmeisterschaften
     
Karl-Josef Bohnert bis 1990 4 mal Kreismeister
ab 1990 5 mal Kreismeister
1993 Zweiter bei den Bezirksmeisterschaften
2001 Dritter bei den Landesmeisterschaften
     
Olaf Becker bis 1990 3 mal Kreismeister
ab 1990 2 mal Kreismeister
     
         
Einzel/Schere

 

 

     
Hartmut Rode ab 2003 10 mal Kreis- und Landesmeister      

 

     
Karl-Josef Bohnert

2011 Kreis-und Landesmeister

2012 Kreis- und Landesmeister

     

Die Geschichte der Abteilung Gerätturnen

Die Abteilung Turnen gehört seit 1963 zu einem festen Bestandteil des Sportclubs, zuvor wurde in Frauengruppen geturnt, aber nicht an Wettkämpfen teilgenommen. Helmut und Heidrun Seidemann bauten die Abteilung zu einer leistungsstarken Sektion auf. Zahlreiche Titel konnten die Turnerinnen für unseren Verein gewinnen. Erst in diesem Jahr konnten die Turnerinnen Maria und Judith Mühr in ihren Altersklassen den Landesmeistertitel gewinnen. Aber in der langen Geschichte der Abteilung konnten durch kontinuierliche Trainingsarbeit noch weitere Erfolge gefeiert werden. Aufgrund der hervorragenden Erfolge im Kinder- und Jugendturnen und der vorbildlichen Ausbildung wurde die Sektion im Jahre 1982, 1983 und 1985 als „Vorbildliche Sektion des Turnverbandes der DDR“ ausgezeichnet. Helmut Seidemann nahm die Auszeichnung bei einer zentralen Veranstaltung in Berlin entgegen. Große Ziele steckte sich die Führung der Abteilung mit den Trainer in den Jahren der DDR. Jährlich sollte eine Turnerin an eine der damaligen Sportschulen in Halle oder Frankfurt/Oder delegiert werden. Den Sprung in die Leistungszentren schafften Silke Hartmann, Steffanie Wahsner, Sabine Sovonja, Veronic Engelmann, Mandy Harnisch und Nicole Rinke. Von 1977 bis 1980 war Leinefelde Trainingszentrum der Armeesportvereinigung und von 1980 bis 1989 des Deutschen Turn- und Sportbundes. Seit 1994 nehmen die Turnerinnen regelmäßig am Deutschen Turnfest teil. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Wettkampfgeschehens der Abteilung ist das Weihnachtsturnen. Seit 1982 treffen sich die Mitglieder vor dem Weihnachtsfest, um intern die Besten zu ermitteln.

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